Aktueller Goldpreis
in Gramm
Aktuelle Edelmetallpreise
Material Gramm in Euro Feinunze in Euro
Gold 35,07 EUR 1.087,07 EUR
Silber 0,47 EUR 14,46 EUR
Platin 25,29 EUR 783,86 EUR
Palladium 26,76 EUR 829,69 EUR
 
 

Goldmünzen

Goldmünzen sind, wie der Name schon sagt, Münzen die zum größten Teil aus dem Edelmetall Gold bestehen. Ihr Wert wurde oft anhand ihrer Größe, Gewicht und Prägung bestimmt. Galten sie in der Geschichte als das begehrteste Zahlungsmittel schlecht hin, so dienen sie heute eher als Sammlerobjekte und Wertanlagen.


Geschichte der Goldmünze

Der Ursprung des Handels in der Menschheit, liegt im Tauschhandel. Man tauschte Ware gegen Ware. Man bot die Ware die man hatte an und versuchte sie gegen eine zu tauschen die man brachte. Mehr und mehr aber nahm man Edelmetalle, wie Gold und Silber, her um einen Händler einen Gegenwert zu biete. Gold war dabei, schon immer, ein wertvoller Rohstoff gewesen.
Da aber erst im 6 Jahrhundert vor Christus die ersten, einheitlichen Goldmünzen, in Kleinasien, geprägt wurden, mussten Goldstücke, bei jedem Handel, erst gewogen werden. Somit wurde dann der Wert, des Stückes, festgestellt. Doch wurde dies durch die Vereinheitlichung einfacher, da jedem, anhand der Größe bzw. Prägung, bekannt war, welchen Wert die jeweilige Goldmünze darstellte.
Die Prägung diente aber nicht nur der Wertbestimmung, sondern auch einem Gewissen, Prestige und Propaganda Instrument, der Abgebildeten. Fast immer waren auf Goldmünzen, die Herrscher des jeweiligen Reiches oder der jeweiligen Zeit, in der sie regierten, abgebildet.
Nach und nach, wurden in allen Teilen und Ländern der Welt, Prägestätten eingerichtet. So entstanden auch die verschiedenen Währungsformen. So war der Tauschhandel komplett durch den Münzhandel aus Edelmetallmünzen abgelöst worden, bis heute.

Prägungen und Entstehungen in den Reichen


Die Griechen übernahmen als Erste, das Präge und Einheitsprinzip aus Kleinasien. Doch wurde hier nur auf ein einheitliches Gewicht und damit auch Wert, der Goldmünzen bestanden. Die geprägten Abbildungen waren von Stadt zu Stadt und Prägestätte unterschiedlich.
Bei den Römern hingegen achtete man auf eine totale Einheitlichkeit von Wert und Prägung. Da die jeweiligen Kaiser, die Goldmünzen, als Repräsentationen ihrer Macht ansahen. Kaiser Augustus, war der erste römische Kaiser, der einen solchen Erlass durchsetzte. Durch das Erweitern des römischen Reiches auf Europa, fingen mehr und mehr Länder an die Prägung der Münzen zu übernehmen.
Die Ägypter galten in der Antike schon als eines der reichsten Völker. Doch fingen sie, mit den Erstellen von Goldmünzen erst an, als Alexander der Große , im 4 Jh. vor Christus nach Ägypten kam.
Erst mit den Kreuzzügen, setzte sich die Goldmünze, im christlichen Europa, richtig durch. Davor war der Vorrat an Gold, wenn nicht römischer Herkunft, zu gering.
Eines, der Länder, welches im 16. Und 17. Jahrhundert die größte Prägerate hatte war Spanien. Da sie ihr Gold aus Südamerika bezogen.
Ab Anfang des 20. Jh. wurden Goldmünzen mehr und mehr durch Banknoten, als Währung und Zahlungsmittel ersetzt.
 
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